In der Herz-Jesu-Gemeinde gibt es zertifizierte Trauerbegleiter/innen, die neben den hauptamtlichen Priestern und Gemeindereferenten ihre Dienste für Hinterbliebene in der Trauerphase anbieten. Dies geschieht unaufdringlich und nicht „automatisch” durch das Pfarrbüro, es sei denn Trauernde fragen diesen Dienst dort direkt nach. Die Trauerbegleiter besorgen sich zwar Informationen und Namen, es bleibt aber ihnen überlassen zu entscheiden, ob, wie und wann sie Kontakt aufnehmen. Es kommt auch vor, dass Betroffene direkte Kontakte und Gespräche mit den Trauerbegleiter/innen aufnehmen.

Ein weiterer Dienst sind Gruppen, die aus einer Trauersituation entstanden sind. Mehrere der Frauengruppen der Kath. Frauengemeinschaft sind aus sog. „Witwengruppen” entstanden. Alle 1-2 Jahre werden solche Initiativen neu angeboten. Erfahrungsgemäß schließen sich trauernde Männer eher nicht Gruppen zusammen, sind aber ebenso wie alle Trauernden eingeladen, bei Bedarf mit unseren Seelsorgerinnen und Seelsorgern Kontakt aufzunehmen.

In unserer Pfarreiengemeinschaft gibt es die ambulante Hospizgruppe „Lichtblick”, die ihre Betreuungsdienste sowohl häuslich als auch bei Bedarf stationär im Caritas-Pflegezentrum Haus St. Marien mit einem Appartement für Patienten und deren Angehörige anbietet. Auch in den beiden anderen Altenheimen in der Pfarreiengemeinschaft (Paul-Gerhardt-Heim und Haus am Kasinopark) ist die Gruppe aktiv. Die Frauen und Männer sind zum Teil auch in der Trauerbegleitung engagiert.

Ansprechpartnerin: Karin Kriege-Nienhäuser, Tel. 05401-41699

Die beiden in Georgsmarienhütte befindlichen Bildungshäuser bieten für durch einen Trauerfall Betroffene oder auch allgemein Interessierte Veranstaltungen zum Themenkomplex Sterben, Tod und Trauer an (Haus Ohrbeck bzw. Kath. Landvolkhochschule Oesede). Desgleichen die konfessionellen Familienbildungsstätten in Osnabrück (kath. FaBi bzw. ev. FaBi).


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