Sechs Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg war auch die Sorge für die alten Menschen der Gemeinde ein Bauprojekt des Kirchenvorstands und der Gemeindeleitung. Durch die Vertreibung aus den Ostgebieten waren viele neue Gemeindemitglieder zugewandert, von denen die Alten besonders unter der Entwurzelung litten und auch nicht immer Angehörige hatten. Auch sie sollten Heimat für Leib und Seele finden.

Das Haus St. Marien wurde 1951 durch Erzbischof Wilhelm Berning eingeweiht und von den Liebfrauenschwestern aus Belm geführt, die auch in der Kindertagesstätte und in der Gemeindepastoral wirkten. 1978 wurde ein großer Erweiterungsbau mit betreutem Wohnen errichtet. 2005 folgte der Abbruch des Altbaus und eine Erweiterung des vorhandenen Bestands. 2008 verließen die letzten Liebfrauenschwestern das Haus und die Caritas-Pflege-GmbH. zusammen mit dem Oeseder Haus St. Josef wurde gegründet, unter deren Dach 2012 auch die kath. Sozialstation für die Stadt Georgsmarienhütte schlüpfte.

Heute präsentiert sich das Haus St. Marien als modern ausgestattete Einrichtung mit betreutem Wohnen und Tagespflege, rührigem Besuchsdienst, ambulantem Hospiz und Altenheimseelsorge seitens des Pastoralteams der Pfarreiengemeinschaft. [Wöchentliche Gottesdienste und Gebetszeiten im Haus], die Sonntagskommunion in den Wohnbereichen, das ehrenamtliche Sonntagscafé sowie Schwerpunktaktionen für Bewohner und Gäste runden das Angebot ab.

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